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RAMLAB und Huisman gründen Konsortium zur Herstellung des schwersten 3D-gedruckten Kranhakens aus Stahl der Welt

8. Juni 2018

Huisman und RAMLAB haben ein Projekt zur Herstellung eines großen Offshore-Kranhakens mit der 3D-Drucktechnik 'Wire & Arc Additive Manufacturing' (WAAM) gestartet. Der Haken, der auf einem 4-Zacken-Hakendesign von Huisman basiert, wird die Vorteile des 3D-Drucks nutzen, so dass das Produkt hohl sein wird, was zu erheblichen Einsparungen beim Materialverbrauch und bei der Produktionsvorlaufzeit führt. Der Haken wird über 1 x 1 Meter groß sein und fast 1000 kg wiegen. Damit ist er das größte 3D-gedruckte Stahlprodukt der Welt. Seine sichere Arbeitslast (SWL) wird 325 mt betragen. Anfang dieses Jahres hat Huisman erfolgreich einen 3D-gedruckten Offshore-Kranhaken mit einer Traglast von 80 mt getestet.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich veröffentlicht auf dem RAMLAB-Blog.

3D printed hook Huisman RAMLAB WAAM DED

Bild: Darstellung des 4-zackigen hohlen WAAM-Hakens in Autodesk Powermill Additive

Dreifach zertifizierter 3D-gedruckter Offshore-Kranhaken: Durchbruch in der maritimen Industrie

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass sich drei führende Klassifikationsgesellschaften, DNV GL, Bureau Veritas und ABS, diesem Projekt angeschlossen haben. In enger Zusammenarbeit mit Experten dieser Klassengesellschaften wird der 3D-gedruckte Offshore-Kranhaken nicht nur eine dreifache Zertifizierung erhalten, sondern es kann auch ein bedeutender Schritt bei der Einführung von Regeln für 3D-gedruckte Produkte für die Schifffahrts- und Offshore-Industrie gemacht werden. Voestalpine Böhler Welding ist dem Konsortium beigetreten, um sein Fachwissen über Rohstoffe und Materialien bereitzustellen. Autodesk bietet Unterstützung mittels additiver Fertigungssoftware.

Huisman-Ramlab Hook 3D print test

Bild: Querschnitt der Zinke des WAAM-Hakens

Über das Konsortium

Das Konsortium besteht aus folgenden Parteien: Huisman Equipment, RAMLAB, Autodesk, DNV GL, Bureau Veritas, ABS und Voestalpine Böhler Welding. Das gemeinsame Ziel des Projekts besteht darin, einen klassenzertifizierten Offshore-Kranhaken herzustellen und gemeinsame Regeln und Richtlinien für WAAM speziell im Offshore-/Seekontext voranzutreiben.

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